Historische Mahlmühle Allenbach

Die Geschichte dieser Mühle lässt sich bis ins Jahr 1450 zurückverfolgen. Sie war Teil der Kupferschmelze und diente bis 1900 der Herstellung von Getreideprodukten und Öl. Die Öl- und Mahlmühle wurde damals schlicht "Obere Mühle" genannt.

1850 kauften die Gebrüder Ries die baufällige Mühle und errichteten den oberen Teil der Mühle neu. Schälgang, Mehlgang und Schrotgang sind noch vollständig erhalten und voll funktionsfähig.

Technisch interessierte Besuche finden im Keller der Mühle noch einen sogenannten "Römischen Antrieb". Dabei handelt es sich um einen schwer realisierbaren Direktantrieb zwischen Wasserrad und Mahlwerk, der nur in wenigen Fällen zum Laufen gebracht werden konnte. Erst Van Gogh gelang es durch den Einbau eines zusätzlichen Kegelgetriebes solche Antriebe ebenfalls zum Laufen zu bringen.

Die Mühle wurde im Zeitraum von 1988 bis 1994 mit Unterstützung des Landesamtes für Denkmalpflege, der Verbandsgemeinde Herrstein, der Ortsgemeinde Allenbach sowie der Kreissparkasse Birkenfeld restauriert.

Eine Besonderheit stellen die anschaulichen Erklärungstafeln von Anette Hitz dar, welche auf witzig, originelle Weise im Stil von Wilhelm Busch dem Besucher die wichtigsten Kenntnisse über die Technik und Geschichte des Bauwerks vermitteln.

An ausgewählten Tagen wird den Besuchern in der Mühle demonstriert, wie früher gemahlen wurde. Gerne gibt der Müller (Herr Müller) seinen Gästen weitere Auskünfte und erzählt dazu die passenden Anekdoten.

Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 17 Uhr (Bitte einfach nebenan bei Herrn Müller klingen). Anmeldung empfohlen.
Preise: Erw. 2,00 € / Kinder (bis 15 Jahre) 1,00
Weitere Informationen: Herr Müller, In der Schied 11, 55758 Allenbach, Tel.: 06786-2162

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